Willst du dieses Jahr genauso leben wie letztes Jahr – oder wie das vorletzte?
Denn dieses Jahr ist nichts für Weicheier.
Egal, in welches System ich hinein spüre –
überall ist von einem echten Turbo-Jahr die Rede.
„What?“, denke ich mir.
Noch mehr Tempo? Das geht doch kaum.
Doch.
Es geht.
Nur anders als bisher.
Die universelle Zeitqualität, so sagen es u.a. renommierte Astrologen,
setzt 2026 den Grundton für alles Weitere –
auch für unsere ganz persönlichen Themen.
Warum?
Weil die kollektive Energie in diesem Jahr besonders stark durchschlägt.
Und diese Energie eignet sich definitiv nicht dafür,
weiter nach der „Mal schauen, wie es wird“-Mentalität zu leben.
Jetzt wäre der Moment, dich ehrlich zu fragen:
Ist es wirklich sinnvoll, 2026 im gleichen Trott weiter zu schlürfen?
Oh man, 2025 war für mich bereits ein intensives Jahr.
Ich habe 3 neue Tools getestet –
beim letzten bin ich gerade erst dabei, es wirklich zu verinnerlichen.
Da war keine Zeit für irgendwelche Niggelichkeiten.
Nur lernen, lernen, lernen.
Rückblickend ergibt das Sinn:
Im universellen 9er-Jahr noch Dinge abschließen,
um im neuen 1er-Jahr mit frischer Kraft und klarer Ausrichtung zu starten.
Neue Energie also?
Nun ja – zumindest was das Lernen angeht,
wird sich bei mir wohl nicht viel ändern.
Wenn ich mir meine Matrix der Seele anschaue, überrascht mich das nicht.
Sie ist stark von 5er-Energien geprägt.
Sogar in meiner KOMFORT-Zone der Seele (Mitte) steht eine 5.
Und das passt: Ich liebe es zu lernen – und
verlasse meine KOMFORT-Zone nur ungern.
Vielleicht ist genau hier in diesem Jahr ein Kompromiss gefragt:
eine Balance zwischen Lernen und Entspannen.
In meiner RESSOURCEN-Zone taucht links eine 9er Energie auf –
sie steht für Rückzug, für den Eremiten.
Auch das passt.
An dieser Stelle fragt ihr euch vielleicht: „Wovon redet die Tante da eigentlich?“
Von meiner Matrix der Seele (siehe Foto oben) - ein System zur Selbsterkenntnis.
Vereinfacht gesagt beschreibt sie Energien,
die sich aus den Archetypen der Großen Arkana des TAROTS ableiten.
Die 5er-Energie z.B. entspricht dem Archetyp des Hierophanten:
Lehrer und Lernender zugleich,
Hüter von Wissen, Ordnung, Systemen, Tradition und Familie.
Wichtig dabei:
Es geht nicht um die Figur selbst, sondern um die Energie dahinter.
In meiner KOMFORT-Zone zeigt diese Energie,
dass es mir entspricht, praktisches Wissen weiterzugeben,
Menschen zu schulen, spirituelle Fähigkeiten zu vertiefen,
einen bewussten Lebensstil zu führen und
innerhalb von Gemeinschaft oder Familie eine führende Rolle einzunehmen.
Lebe ich diese Energie jedoch im MINUS,
zeigt sie sich als Chaos, Ungeduld und Rebellion.
Oooops.
Iche doch nicht ;-).
Doch – genau darum geht es: Das MINUS wieder ins PLUS zu bringen.
Ungeduld kann man vielleicht noch bearbeiten.
Aber mein kreatives Chaos?
Das liebe ich.
Ohne dieses kreative Chaos würde mir ein Teil meiner Ausdruckskraft fehlen.
Will ich das wirklich verändern?
Gute Frage - darüber werde ich dieses Jahr wohl noch nachdenken.
Und meine Innere Rebellin?
Die wird garantiert protestieren.
Ich werde mich wohl mit ihr anfreunden müssen – sie annehmen und besänftigen.
Mal sehen, ob mir das gelingt.
Ihr lacht schon?
Dann wartet mal ab
.
Wir befinden uns gerade noch im
Übergang vom universellen 9er - ins ---> 1er-Jahr.
Eine Zeit, in der Sortieren, Loslassen und Neuausrichten leichter fallen.
Hinzu kommt im JANUAR die ruhige 2er-Energie.
Diese Wochen sind ein echtes Zeitfenster:
zum Innehalten, Ausrichten und Justieren,
bevor das JAHR ab Februar spürbar anzieht.
Vielleicht magst du dir jetzt ein paar Fragen stellen:
Woher bekommst du 2026 Rückenwind?
Wo schwimmst du gegen den Strom?
Wo wäre es klug, bewusst Tempo herauszunehmen?
Denn dieses Jahr drehen andere – das Kollektiv – am Regler.
Dein Einfluss darauf ist begrenzt.
Die Energie drängt nach vorne und
lässt wenig Raum für Zögern oder Halbherzigkeit.
Vielleicht hast du in den letzten Monaten oft gedacht,
dass in dir alles nach eine PAUSE schreit.
Vielleicht bist du immer weitergelaufen,
obwohl du längst über deine Grenzen hinaus gegangen bist –
in der stillen Hoffnung, dass es irgendwann vllt von selbst ruhiger wird.
Nach allem, was ich sehe und lese,
wird 2026 kein Jahr, in dem sich das Tempo von allein reduziert.
Du musst davor keine Angst haben.
Aber es macht einen großen Unterschied,
ob du bewusst in ein intensives Jahr gehst oder dich überraschen lässt.
Für manche wird 2026 unglaublich befreiend sein:
Die Dynamik trägt sie, schiebt sie nach vorne, gibt Rückenwind.
Andere wird dieses Jahr schlicht überfordern.
Den Unterschied machen nicht Talent, Glück oder Zufall.
Sondern, wie gut jemand sich selbst kennt und
wie klar er sein persönliches Setting auf dieses Tempo ausrichtet.
2026 ist ein Jahr für klare, saubere Entscheidungen und für zügiges Umsetzen – ohne endloses Grübeln oder Hadern.
Das Tempo lässt kaum Raum für Abwarten oder Aufschieben.
Belohnt werden jene, die handeln –
auch wenn nicht jede Entscheidung perfekt ist.
Ja, ich weiß.
Meine Innere Perfektionistin lacht sich gerade schlapp.
Aber: Übung war schon immer der Weg zum Meister.
Schwierig wird dieses Jahr vor allem für diejenigen,
die sehr lange denken müssen, bevor sie ins Handeln kommen.
Ich selbst analysiere gern gründlich,
wäge alle Seiten ab und
treffe dann eine fundierte Entscheidung.
Das braucht Zeit.
Doch 2026 verlangt nicht Perfektion.
Es verlangt Bewegung.
Eine un-perfekte Entscheidung ist fast immer besser als gar keine.
Du weißt jetzt genug über das Tempo dieses Jahres und
darüber, was es von dir fordert.
Ab hier geht es nicht mehr ums Verstehen,
sondern darum, was du daraus machst.
2026 fragt nicht, ob du bereit bist.
Es marschiert los.
Die einzige Frage ist:
Richtest du dich bewusst aus – oder
lässt du dich treiben und merkst irgendwann, dass du hinterherrennst?
Ich schreibe das nicht, um Druck zu machen oder Angst zu schüren.
Aber ich habe in den letzten Wochen etwas sehr Klareres beobachtet:
Es gibt einen großen Unterschied zwischen
„Ich finde das interessant“ und „Ich entscheide mich.“
Und dieser Unterschied könnte 2026 für viele teuer werden, die ihn ignorieren.
In diesem Sinne
Eure Merle 
P.S. Bleibt schön neugierig 

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